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Sarek Nationalpark

Sarek Nationalpark Schweden -Sommertour-

Sarek Nationalpark Schweden - Sommertour

Charakter

Definitiv ist der Sarek nichts für Trekking-Einsteiger. An der östlichen Grenze des Nationalparks verläuft der Kungsleden. Eine Tour im Sarek hat allerdings sehr wenig zu tun mit dem Trip auf einem solchen Weitwanderweg. Im Sarek ist man tagelang ohne jegliche Anzeichen von Zivilation unterwegs. Neben dem romantischen Teil bedeutet das aber auch, dass man bei der Navigation völlig auf sich gestellt ist. Wegweiser oder Routenmarkierungen sucht man vergebens. Auf die wenigen Steinmännchen kann man sich definitiv nicht verlassen. Mit Hilfe von Karte, Kompass und Höhenmesser ist die Route selbst zu planen. Das Gelände verändert sich ständig von dichtem Gestrüpp, sumpfigem Grasland bis hin zu steinigen Berghängen. Mehrmals täglich sind kleine bis große Bäche und oft auch breite Flüsse zu durchqueren. Am Anfang der Saison ist zudem mit großen Feldern von Restschnee zu rechnen. Die dicht bewachsene Täler sind teilweise sehr schwierig zu durchwandern. Charakteristisch für die Hochtäler und Pässe ist das alpine Klima mit zeitweise eisig kaltem Wind auch im Sommer. Die ideale Reisezeit für eine Sommertour ist von Anfang Juli bis Anfang September.

Anreise

Mit der Fluglinie SAS erreicht man über Stockholm täglich Lulea an der Küste oder Kiruna weiter im Norden. Beides sind gute Ausgangspunkte für die Weiterreise in den Sarek, welche mit dem Bus oder am aller schnellsten mit dem Mietwagen erfolgt. Bei optimaler Reiseplanung ist es möglich am frühen Morgen von Zürich oder Frankfurt abzufliegen und bereits am selben Tag abends in der Wildnis vor dem Zelt die Mitternachtssonne zu genießen. Die kleinen Dörfer Kvikkjokk im Süden und Ritsem im Norden sind die Vorposten zum Sarek. Dort gibt es so genannte Fjällstationen, die sich bestens für eine Zwischenübernachtung eignen. Ebenso gibt es dort Helikopter-Stationen, welche verschiedene Flugverbindungen anbieten.

Unterkunft

Falls die Tour (am Anfang und/oder am Ende) den Kungsleden tangiert, stehen die dort entlang installierten Hütten und Zeltplätze mit einer vergleichbar luxuriösen Infrastruktur zur Verfügung. Im Sarek ist das Zelt allerdings die einzige Option. Vereinzelt findet man Hütten der Rentierzüchter. Diese werden jedoch offensichts nur sehr selten und ausschließlich von den Einheimischen selbst genutzt und sind generell verschlossen. Campen ist im Nationalpark überall erlaubt. Allerdings ohne Feuer zu machen, wobei das ohnehin recht schwer fällt, weil man meist oberhalb der Baumgrenze unterwegs ist und daher eh kein Brennmaterial zur Verfügung steht. Die tägliche Herausforderung besteht also darin, immer wieder auf´s Neue einen ebenen, steinlosen, trockenen, windgeschützten Zeltplatz zu finden, der auch noch möglichst in der Nähe von Wasser ist.

Ausrüstung

Das Wetter kann sehr wechselhaft sein. Warme Klamotten sind auch im Sommer ein muss. Die Nächte können sehr kalt werden. Selbst im Zelt muss man mit Termperaturen um den Gefrierpunkt rechnen. Zum Schutz bei stundenlangen Regenfälle ist ein Poncho ideal, der auch den Rucksack überdeckt. Noch wichtiger ist das ideale Schuhwerk. Leichte Wanderschuhe sind tabu. Ordentliche Trekkingstiefel müssen es schon sein, auch wenn diese dem ersten Eindruck nach schwer und globig wirken mögen. Hier gilt es keine Kompromisse zu machen. Mit den falschen Schuhen ist es, im Idealfall nur unangenehm, aber im schlechtesten Fall sogar gefährlich. Für das Furten sind zudem Wasserschuhe wie beim Wassersport oder auch leichte Hiking-Schuhe empfehlenswert. Trekkingsandalen gehen zur Not auch, die Verletzungsgefahr bei steinigen Flußdurchquerungen ist jedoch größer. Das Wasser ist in der Regel überall direkt  trinkbar. Nur bei sehr kleinen Bächlein oder Tümpeln sollte sicherheitshalber abgekocht werden, da sich die Qualität durch ein Tierkadaver oder Kot deutlich verschlechtern kann. Ein Gaskocher ist obligatorisch. Eine 450 g Kartusche reicht im Normalfall locker für 8 bis 10 Tourtage pro Person. Lampen sind bei einer Sommertour völlig unnötig. Selbst mitten in der Nacht ist es noch ausreichend hell. Sehr wichtig sind stabile Wanderstöcke, ohne die man sich der Verzweiflung nahe durch das unwegsame Gelände kämpfen müsste. Das allerwichtigste zum Schluß: Im Inneren des Nationalparks gibt es keinen Handyempfang! Für den Notfall ist daher ein GPS-Sender absolute Pflicht.